Středoevropský portál české dechovky /  Mitteleuropäisches Portal böhmischer Blasmusik EVROPSKÝ PORTÁL ČESKÉ DECHOVKY
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Februar 2008: Blaskapelle Valaška

Die Blaskapelle in Valašské Klobouky gründete der Organist und Musiklehrer Cyril Bureš. Schon im Jahr 1930 spielte die Blaskapelle beim bundesweiten katholischen Treffen in Prag. Im Jahre 1945 zählte die Formation 30 Vollmitglieder. Am
Dirigentenpult standen als Gäste Persönlichkeiten wie Jan Fadrhons, Karel Vacek, Jindřich Praveček, Miloš Machek und andere. Im Jahre 1961 bekam die Blaskapelle die Bezeichnung Valaška und fünf Jahre später übernahm Tomáš Hančl, später Karel Bria, Mitglied der Brünner Janáček Philharmonie die musikalische Leitung. Das Orchesterniveau stieg wiederum an und so kam es zu den ersten Auslandsreisen . Die Blaskapelle besuchte in den Folgejahren Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, England und andere Staaten. Ab dem Jahr 1966 wirkte die Formation als ein Teil eines großen Blasmusikorchesters gleichen Namens.
BK Valaška
Blaskapelle Vaška
Zu ihrem weiteren qualitativen und künstlerischen Wachstum kam es im Herbst 1978, als mit Valška der ausgezeichnete Musikant, Arrangeur und Komponist Václav Maňas jun., der Fortsetzer der bekannten Musikanten- und Komponistenfamilie aus Sehradice zusammenzuarbeiten begann. Václav Maňas jun. beendete zu diesem Zeitpunkt seine Tätigkeit im Orchester des Tschechischen Fernsehens in Prag. Das große Blasorchester unterbrach seine Tätigkeit im Jahre 1979, aber der kleine Kern begann sich im Bereich der Blasmusik - unter dem gleichen Namen - selbständig zu profilieren.

Es folgte eine Reihe von gestalteten Radio- und Fernsehsendungen in den Studios Ostrau und Brünn. Regelmäßige und gewissenhafte Proben unter der Leitung von Václav Maňas mit organisatorischer Unterstützung von einem weiteren Kapellmeister, dem Nestor der lokalen Musikanten Antonín Pechanec dem Älterem, ermöglichten die Teilnahme an einer Reihe von Konzerten unter der Mitwirkung von ausgezeichneten Sängern Jožka Černý, dem Prager Schauspieler Luďek Sobota und Volkserzähler Josef Pavlíček.
Ab dem Jahr 1984 nahm Valška einige Male am angesehenen Hodoniner Musikwettbewerb „Goldenes Flügelhorn“ teil. Von der X. Jubiläumsveranstaltung im Jahre 1992 trug Valaška den 2. Platz nach Hause sowie den Preis für den besten Männergesang. Ihre reiche Erfahrungen konnte Valaška auch am Blasmusikfestival in Ratíškovice präsentieren, einem Festival, das manchmal als „Kmochfestival kleiner Blaskapellen“ bezeichnet wird. Ab dem Jahr 1986 veranstaltet Valaška ihre regelmäßigen Konzerte am heimatlichen Boden, zu denen als Mitwirkende Spitzenformationen wie Mistříňanka, Moravanka, Moravěnka u.a. eingeladen werden.
Valaška bietet den Zuhörern in ihren Auftritten auch neue Kompositionen nicht nur vom Geschlecht der Maňas, sondern auch von Josef Konečný, Antonín Koníček und anderen Komponisten. Im Repertoire von Valaška befinden sich Kompositionen der klassischen Volksmusik aus der Feder von Karel Vacek, Jaromír Vejvoda, Josef Poncar genauso wie Lieder aus allen Teilen des Landes sowie Kompositionen mit Konzertcharakter. Valaška spielt aber auch Arrangements beliebter Weltschlager zum Tanz. Das Repertoire wird regelmäßig durch eigene Kompositionstätigkeit des künstlerischen Leiters ergänzt. Die Blaskapelle gewinnt dadurch ihr eigenes, unverwechselbares „Antlitz“, was von den Zuhörern positiv aufgenommen wird.

Gegenwärtig zählen folgende Mitglieder zu Valaška:
Künstlerischer Leiter – Václav Maňas jun. (geb. 1942), Kapellmeister – ing. Jaroslav Baloušek

Es-Klarinette – David Polách
B-Klarinette – Jan Fojtů
Flügelhorn – Michal Divoš, Zdeněk Matušinec
Trompete B, obligat – Kamil Zubem
Tenor – Rudolf Masařek
Bariton – František Válek
Begleittrompeten 1,2 B – ing. Jaroslav Baloušek, Michal Maliník
Posoune – Karel Chakan
Tuba – Jan Kozubík
Schlagwerk – ing. Josef Machyl


Short portraits

Václav Maňas jun.

Václav Maňas
Václav Maňas jun.

Komponist, Lehrer, Allrounder, Kapellmeister von Valaška aus Valašské Klobouky. Hier beim Festival "Maňasovy Sehradice 2006" als Dirigent vom abschließenden Monsterkonzert

Co je česká dechovka?

Dechovka je žijící tradice ve své české, moravské, slovenské domovině. Bohaté kulturní dědictví je jako alpská louka, plná rozličných květin. Její krása spočívá v různorodosti, pestrosti, vůni. Nenabízí pořadí, čísla, aby potěšila lidská srdce.

Kéž by tyto stránky přispěly k dalšímu
rozšíření a upevnění kulturní tradice
české dechovky v Evropě.
Portálem nejsou sledovány
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"Česká dechovka nezahyne,
její krásná živá tradice to nedovolí."
Ladislav Kubeš st., 1924-1998

Was ist böhmische Blasmusik?

Böhmische Blasmusik ist eine lebende Tradition in ihrer Heimat. Das reiche kulturelle Erbe ist wie eine Alpenwiese voll verschiedener Blumen. Ihre Schönheit besteht in der Vielfalt, Buntheit, dem Duft. Nicht Zahlen oder Ränke erfreuen das menschliche Herz.
Möge dieses Portal zur weiteren Verbreitung und Festigung der böhmischen Kulturtradition in Europa beitragen.
Durch das Portal werden keine Geschäftsinteressen verfolgt.

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"Böhmische Blasmusik geht nicht ein,
ihre schöne, lebende Tradition
lässt es nicht zu."
Ladislav Kubeš Sen., 1924-1998

What is Bohemian Brass?

Bohemian brass music is a living tradition in its native country and around. A rich cultural heritage is as a alpine meadow full of different beautiful flowers. Its beauty lies in the heterogeneity, diversity, colourfulness, odour. Not counts or ranks make happy the man`s heart.
May this portal help to spread and fasten the old heritage of bohemian brass music in Europe.
No commercial interests of any kind
are pursued here.
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"Bohemian brass music doesn't perish,
its beautifull living tradition
doesn't allow it."
Ladislav Kubeš sen., 1924-1998