Evropský portál české dechovky / Europäisches Portal böhmischer Blasmusik / European portal of Bohemian brass EVROPSKÝ PORTÁL ČESKÉ DECHOVKY
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"V hudbě život Čechů"    "In der Musik ist das Leben der Tschechen." -- Bedřich Smetana
Slavnostní kladení kamene Národního Divadla v Praze - Feierliche Grundsteinlegung beim Bau des Nationaltheaters in Prag

2018, August Pick-1, Gone bands of genuine moravian style: Rozmařilka

cz Na podluží a v širokém okolí moravského regionu vyhledávaná formace Rozmařilka z Kobylí oslavila 50. ročník od svého založení. Kapela ukončila svou činnost v roce 2005. Po dobu své existence prošla kapelou necelá stovka zpěvaček, zpěváků a muzikantů. Slavnostní koncert byl sestaven výlučně z bývalých členů, kteří zpravidla byli jistou dobu v kapele pevně angažování. Kapela byla založena Metodějem Hanákem z nedalekých Brumovic ("dědou Hanákem"). Na uměleckém profilu kapely se podílelo povícero osobností, také Josef Ištvánk, který jubilejní vystoupení hudebně řídil. Kapela vždy hrála - a jak je ze záznamu zcela patrné - i v tomto seskupení pol letech nabízí ryzí moravskou dechovku, nenačinčaně, skromně, s ohledem na tradice, bez jakéhokoliv komerčního nátěru.

Záznam a veškerou úpravu pořídil tým nadšenců, jmenovitě Víťa Vaňkát z Mikulova s jeho dcerou a kamarádem (3 kamery)
kvalitní zvuk zajistil bývalý zvukař Rozmařilky Jan Preisler

Tento "projekt" vznikl z INICIATIVY dechovkového nadšenece Jaroslava Nováka, který celý projekt také organizačně zaopatřil.

de In Podluží und breiter Umgebung der mährischen Region beliebte und renommierte Blasformation Rozmařilka aus Kobylí feierte ihren 50-er nach ihrer Gründung. Die Blaskapelle beendete ihre aktive Tätigkeit im Jahre 2005. Während all der Existenzjahre wirkten in der Blaskapelle um die 100 Mitglieder stets für längere Zeit, Sängerinnen, Sänger, Musikanten ... Die Blaskapelle wurde von Metoděj Hanák aus dem unweit gelegenen Ort Brumovice ("Opa Hanák") gegründet. Das künstlerische Profil der Kapelle wurde von mehreren Persönlichkeiten geformt, auch von Josef Istvánek, der das Jubiläumsprogramm dirigierte. Die Blaskapelle bot immer genuin mährische Blasmusik an, ohne "Zuckeraufguss", stets bescheiden, traditionsbewusst, ohne jedweden kommerziellen Anstrich.

Die Aufzeichnung sowie Bearbeitung besorgte ein Team von Enthusiasten, namentlich Víťa Vaňkát aus Mikulov mit seiner Tochter und Freund (3 Videokameras),
einen guten Sound besorgte der ehemalige Soundmaster der Blaskapelle Jan Preisler

Dieses "Projekt" ist auf die INITIATIVE des Blasmusikenthusiasten Jaroslav Novák zurück zu führen, der das Projekt auch organisatorisch voll betreute.


Dirigent Josef Ištvánek z Hovoran

"Začala už Rozmařilka hrát,
pojďte budem zpívat, tancovat,
šikovno nám zahrajú,
veselo zazpívajú ..."
(v moravském dialektu)
Kvitek100x100 "Rozmařilka setzte ein, soeben,
kommt's singen, tanzen, lasst uns beben,
g'schickt spielen's auf,
und lustig singen darauf ..."
(in Anlehnung an den mährischen Dialekt)


CC BY-NC-ND 3.0 AT

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Short portraits

Matthias Schorn

Matthias Schorn
Matthias Schorn

- DE -

Es freut mich ganz besonders, dem Kreis der Anhänger der böhmischen Blasmusik den Bandlieder, Moderator, Komponisten, Arrangeur und Klarinettisten Matthias Schorn, einen besonders talentierten Mann vorzustellen.

Matthias wurde am 3. November 1982 in Salzburg geboren. Der Fokus seiner musikalischen Interessen ist sehr breit angelegt und reicht von der Volksmusik über zeitgenössische musikalische Strömungen bis zur glanzvollen Wiener Klassik. Durch seine vielfältigen Initiativen und Engagements fördert er musikalische Aktivitäten in Österreich wo er nur erscheint. Die Blaskapelle MaChlast, die von Matthias geleitet wird,  fand anfangs vor allem im Segment der böhmischen Blasmusik ihr Umfeld der Hauptbetätigung. Unter der respektvollen musikalischen Leitung von Matthias entwickelte sich diese Formation mittlerweile zu einem sehr fähigen Klangkörper, der gerne neue Wege geht und sich auch auf zum Teil recht mutige  musikalische Experimente einlässt.

Matthias studierte Konzertfach Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Johann Hindler und besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. bei Alois Brandhofer in Salzburg.

 Seine berufliche Laufbahn begann er als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er dann beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, bei den Münchner Philharmonikern, der Wiener Staatsoper und schließlich bei den Wiener Philharmonikern als Klarinettist engagiert.

 Als Soloklarinettist konzertierte er u. a. mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin , dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem  Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt,  dem Bruckner Orchester Linz , den London Mozart Players , dem Münchner Kammerorchester , der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, den Wiener Mozartisten, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Innviertler Symphonie Orchester und der Wiener Kammerphilharmonie.

 In den vergangenen Jahren gastierte er regelmäßig als Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden , dem NDR Symphonie Orchester Hamburg , dem Bayrischen Staatsorchester München , der Camerata Salzburg und dem Wiener Kammerorchester.

 Neben seinem Schwerpunkt, der Orchestertätigkeit sowie einschlägigen Solo-Projekten ist ihm die Kammermusik ein wichtiges Anliegen. Zu seinen Partnern zählen u. a. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Wu Han, Gabor Boldoczki, Christopher Hinterhuber, Eszter Haffner, Philip Dukes, Hartmut Rhode, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Milan Turkovic, Jens Lindemann, Armin Mueller-Stahl, Julia Stemberger, Frank Hofmann, Erwin Steinhauer, das Faure Quartett, das Minetti Quartett, das Kungsbacka Piano Trio und das Quatour Ebene.

Auf der Suche nach seinem eigenen Musizierideal gründete er verschiedene Kammermusikensembles wie das „Trio Marc Chagall“, das „Theophil Ensemble Wien“ oder das Crossover Ensemble „Faltenradio“ bzw. die schon erwähnte Blaskapelle „MaChlast“.  Einen erheblichen Teil seiner Freizeit widmet Matthias  der Volks- bzw. Blasmusik und tritt dabei immer wieder auch als Komponist und Arrangeur in Erscheinung.

Matthias betätigt sich außerdem als ein Jurymitglied verschiedener Wettbewerbe, leitet eine Klarinetten-Klasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität und ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Festivals „PalmKlang“ in Oberalm (Salzburg).

 Am 9. Dezember 2011 wird Matthias Schorn als Solist mit den Wiener Philharmonikern unter  Maestro Gustavo Dudamel im Wiener Musikverein debütieren.

Matthias Schorn und Gustavo Dudamel haben vieles gemeinsam. Vor allem  ist es die enorme junge Vitalität, "kontrollierte Emotionalität"  und musikalische Begeisterung, die die zwei klar miteinander verbindet. Auf meine gezielte Anfrage hin, wer denn die Superidee gebar, die zwei zusammenzuführen, sagte mir Matthias, es sind  Dieter Flury und Clemens Hellsberg von der Geschäftsführung der Wiener Philharmoniker gewesen.

Zu Gustavo Dudamel s.a. ein sehenswertes Video, wo Dudamel  das unglaubliche Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela dirigiert,

José Pablo Moncayo "Huapango" - Gustavo Dudamel at the Proms

Und wo nimmt Matthias all die Zeit für seine umfassenden Aktivitäten her? Die Frage hat sich erübrigt.  Seine Antwort würde ohnedies wie die des Gustavo Dudamel lauten:
 
"If you love something,
you have time, a lot of time"

Gustavo Dudamel
Star-Dirigent
Gustavo Dudamel
aus Venezuela
demnächst
in Wien